Positiv durch die Corona Krise – Der richtige Umgang mit Social Distancing, Kontaktsperren und schlechten Nachrichten

So kommst du gut durch die Corona Krise und Social Distancing

Wir befinden uns in einer noch nie dagewesenen Situation: der Corona Virus stellt unser Leben und unseren Alltag auf den Kopf und scheinbar nichts ist so, wie es vor Kurzem noch war. Tagtäglich ändern sich die Gegebenheiten und keiner weiß so richtig, was morgen kommt. Social Distancing, die geballte Ladung Home Office und die Kontaktsperre machen uns zu schaffen. Auch die schlechten Nachrichten, die im Dauerlauf auf uns einprasseln machen es nicht leichter. Für viele ist die Situation überwältigen, hier und da kommt negative Endzeitstimmung auf, manch einem fällt schon jetzt die Decke auf den Kopf und auch mit Einsamkeit und einem Mangel an Beschäftigungsmöglichkeiten haben etliche unter uns zu kämpfen. In diesem Blogpost möchte ich dir ein paar Tipps geben, damit du möglichst gut durch diese Krise kommst.

Dieser Text geht an alle, die mit Social Distancing, der Kontaktsperre und den vielen Corona Nachrichten überfordert sind, denen die Decke auf den Kopf fällt und die gerade nicht so recht wissen, was sie mit sich anfangen sollen.

Social Distancing und Kontaktsperre – was du jetzt auf keinen Fall tun solltest

Wir alle sollen daheim bleiben und unsere sozialen Kontakte einschränken. Nicht gerade die Lieblingsaufgabe des Gruppentieres Mensch. Bei einigen fällt oben drauf auch noch Arbeit, Hobbies oder andere wesentliche Lebensinhalte und Alltagsbeschäftigungen weg. Nicht selten resultieren daraus Einsamkeit, Langeweile und Lustlosigkeit.

Für viele ist es belastend nun so viel (alleine) daheim zu sitzen. Vielen fällt die Decke auf den Kopf und andere haben das Gefühl der Boden unter ihren Füßen wurde weggezogen. Die Corona Krise und das damit verordnete Social Distancing und die nun geltende Kontaktsperre wirft uns in eine seltsame und überfordernde Situation. Was du aber trotzdem und gerade jetzt auf keinen Fall machen solltest: dich den neuen Umständen ergeben und ins Nichtstun, in Schwermütigkeit oder Verzweiflung abrutschen.

Wie es weiter geht, kannst du mitbestimmen

Auch wenn gerade viel Schlimmes passiert, bringt es nicht die Zukunft jetzt schwarz zu malen und dich deinem vermeintlichen Schicksal des tristen Daheimseins und Social Distancing zu ergeben. Denn: Daheimsein und die gesamte Situation bedeuten nicht das Ende der Welt. Und auch wenn es gerade schwer ist und sich vielleicht nicht für jeden so anfühlt: es wird weiter gehen. Und wie es für dich weiter geht, kannst du selbst mitbestimmen.

Fange also gar nicht erst mit negativer Endzeitstimmung an, weil du der Meinung bist, es ist jetzt ja sowieso alles egal. Das ist es nämlich nicht und du wirst dir mit diesem Gedanken keinen Gefallen tun. Jetzt den ganzen Tag zu netflixen, den Tag in schlechter Stimmung oder Egal-Haltung verstreichen zu lassen oder zu verzweifeln bringt nichts. Deswegen: mach es einfach nicht! Es geht auch anders. Und wenn es dir alleine nicht gelingt, dann suche dir Hilfe bei Freunden oder Bekannten.

Covid-19 und das Gebot der Stunde: Das Beste draus machen

Trotz Social Distancing, Kontaktverbot, schlechten Nachrichten und Apokalypse-Stimmung gilt gerade eines: das Beste aus der aktuellen Situation zu machen. Bleibe positiv, statt dich von negativer Stimmung mitreißen zu lassen, nutze die eventuell dazugewonnene Zeit sinnvoll und versuche etwas Gutes für dich aus dem nun gegebenen Umstand herausholen. Wie das alles genau aussehen könnte, verrate ich dir in den folgenden Tipps.

Tipps: so kommst du gut durch’s Social Distancing und die Corona Krise

1. Positives Mindset

Wir haben die Macht über unsere Gedanken und können entscheiden, wie wir diese ausrichten. Das ist grundsätzlich wichtig in unserem Leben – gerade jetzt aber ist es essenziell. Natürlich können wir alles schwarzmalen und nur das Leiden, die Krankheit um den Virus, die negativen Konsequenzen aus der Krise und das Schlechte sehen. Das aber tut uns sicherlich nicht gut. Natürlich gilt es nicht zu verdrängen, was gerade passiert. Denn was passiert ist schlimm und es hilft nichts die Augen davor zu verschließen. Aber: wichtig ist es, die Situation mit all ihrem Ausmaß und mit all ihren Konsequenzen anzunehmen, dem Negativen aber trotzdem nicht den Raum geben, dass es alles andere überschattet.

Gerade jetzt gilt es nicht in Angst oder Verzweiflung zu verfallen, sondern optimistisch zu sein und die Zuversicht nicht zu verlieren. Wenn du die Einstellung hast, dass die Situation gerade das Ende der Welt ist, dann wird die kommende Zeit für dich gewiss ziemlich unschön. Wenn du aber mit der Einstellung rangehst, dass diese Krise auch wieder vorbei sein wird und alles wieder gut wird, dann wird es dir auch deutlich leichter fallen, durch diese Zeit zu kommen.

Wir sind, was wir denken. Und wir alleine haben die Macht über unsere Gedanken. Versuche sie also positiv auszurichten. Wir wissen nicht, wie lange die Krise dauern wird und wohin sie uns führen wird. Aber alleine der Glaubenssatz „alles wird gut“ wird uns das Ganze emotional leichter machen.

2. Corona Nachrichten bewusst konsumieren

Es ist gut und wichtig die Nachrichten rund um Covid-19 zu verfolgen. Aber: tu es nicht im Übermaß. Wenn du jetzt rund um die Uhr die Anzahl der Infizierten, die Todesraten und die neusten Updates checkst, dann kommst du nicht mehr raus aus dem Krisen-Strudel. Solch ein Verhalten birgt die Gefahr sauer, wütend, frustriert oder ängstlich zu werden. Und das tut dir weder gut, noch bringt es dich weiter. Konsumiere die Nachrichten deshalb bewusst. Ein oder zwei Mal am Tag Nachrichten sehen oder lesen reichen völlig aus, damit du informiert und auf dem aktuellen Stand bist.

 3. Es gibt auch noch was anderes als Corona

Was für die Nachrichten gilt, gilt auch für Gespräche mit deinen Freunden, Familie und co. Die Corona Krise bestimmt gerade unseren Alltag und unser Leben wie nichts anderes. Trotzdem sollte es nicht nur darum gehen. Euch die ganze Zeit Updates schicken und über die aktuelle Situation reden tut nicht gut. Auch jetzt gibt es noch andere Dinge im Leben. Beachte das in der Kommunikation mit deinen Liebsten. Rede mit ihnen auch über schöne Dinge und andere Themen. Das bringt euch auf andere Gedanken und dadurch werdet ihr merken: die Welt dreht sich weiter.

4. Telefonieren, Videochats, co. statt Social Distancing

Sozial bleiben trotz Social Distancing – das ist die Device. Wie gut, dass wir in einer Welt leben, in der es Telefone und Internet gibt. Nur, weil wir uns nicht mehr im Café treffen können, heißt das nicht, dass wir uns gerade gar nicht sehen oder gar hören können. Bleibe in Kontakt mit deinen Freunden und deiner Familie. Telefoniere mit ihnen und verabrede Videocalls. Zu zweit oder auch mit mehreren Leuten gemeinsam. Auch das macht Spaß und hilft gegen Einsamkeit.

Dabei könnt ihr auch kreativ werden: schaut zusammen Filme, esst gemeinsam zu Abend oder gönnt euch einen Schluck Vino. Außerdem super: Chatgruppen gründen und euren Alltag mit Bildern darin teilen, zum gemeinsamen Sportmachen oder anderen Aktivitäten motivieren und euch mit Bildern, Videos und Sprachnachrichten austauschen. Also: vernetze dich so viel, so kreativ und so gut es geht.

5. Raus gehen – trotz Kontaktsperre

Corona hin oder her – geht trotzdem mal vor die Tür. Und zwar nicht nur für den Besuch im Supermarkt. Denn: Social Distancing und Kontaktsperre heißen nicht, dass du nun gar nicht mehr vor die Tür darfst. Natürlich aber gilt es dabei Abstand zu anderen Menschen zu halten und sich an alle Richtlinien zu halten. Dennoch: ein bisschen Spazieren gehen, eine Runde laufen oder sich mal auf’s Rad schwingen hilft dabei, dass dir die Decke daheim nicht auf den Kopf fällt. Auch gut: ein bisschen raus in die Natur.

6. Die Zeit nutzen

Hast du gerade auch plötzlich viel mehr Zeit? Und oben drauf vielleicht sogar auch noch weniger zu tun? Dann mach was draus! Versuche die Zeit nicht nur zu verdaddeln, sondern sie gut zu nutzen. Mache Dinge, die du schon immer mal machen wolltest (sofern das gerade möglich ist), nimm dir mehr Zeit für dich, verändere deine Gewohnheiten, schmiede Pläne und so weiter. Versuche einfach die Zeit, die du jetzt hast, so zu nutzen, dass es dir gut damit geht und du möglichst viel davon hast.

Wenn du magst, schreibe dir ein paar Beschäftigungen, denen du jetzt nachgehen möchtest, auf einen großen Zettel und hänge ihn sichtbar in deinen vier Wänden auf. Schreibe dir außerdem gegebenenfalls Notizen dazu und vermerke deine Fortschritte. So bleibst du motiviert am Ball!

Ein bisschen Inspiration gefällig? Hier ein paar Ideen, wie du deine Zeit jetzt nutzen kannst:

Meditieren – Hilft einen klaren Kopf und Ruhe zu bewahren. Dafür gibt’s viele praktische Apps, zum Beispiel Headspace.

Morgen Routine – Eine Morgenroutine entschleunigt und sorgt für einen guten Start in den Tag. Gerade in Krisenzeiten kann so eine Gewohnheit verdammt guttun. Wie das ganze aussehen könnte, lest ihr hier.

Projekte und Pläne schmieden – Schmiede Pläne für die Zeit nach Corona oder brainstorme mal ein bisschen und starte und setze dich an coole eigene Projekte.

Bewegung – Gerade jetzt tut ein gewisser sportlicher Ausgleich gut. Raus gehen und Joggen oder Fahrradfahren geht auch jetzt noch. Und ansonsten gibt’s viele Apps oder Online-Videos, die Fitnessstudios und co. erst einmal ablösen können und mit denen du auch daheim super Sport machen kannst. Außerdem gibt es online jetzt ab und zu auch coole Live-Sportstunden auf Spendenbasis oder sogar komplett kostenlos. Einfach mal danach googeln!

Journal führen – Führe ein Journal (oder wie es auch genannt wird Tagebuch). Aber schreibe in dies nicht (nur) rein, wie dein Tag so ist, sondern auch für was du dankbar bist (ca. 3-4 Stichpunkte, gerade zur in schweren Zeiten schafft es eine positive Stimmung, wenn mehr Dankbarkeit in den Alltag rückt) und was deine Pläne, Ziele und Wünsche in den kommenden Tagen sind (für die gewisse Portion Zuversicht und Motivation)

Mehr Ideen & Inspiration gefällig? Dann schau dir meine gesamte Sammlung für Zeitvertreib Ideen Liste an. So kommst du sicher gut durch die kommende Zeit!

 

Freunde, ich hoffe ich konnte euch vielleicht ein bisschen inspirieren oder auf neue Ideen bringen. Bleibt positiv, haltet die Ohren steif und macht das Beste draus!

PS: Ihr habt noch mehr Tipps, Inspirationen und Ideen? Schreibt sie gerne in die Kommentare.

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