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Ich sitze auf meiner Terrasse, grüne Pflanzen im Hintergrund

Bye bye daily Life: Ich brauche eine Auszeit vom Alltag!

Manchmal brauche ich einen Reset. Eine kleine Auszeit vom Alltag. Und genau die nehme ich mir gerade: In den grünen Bergen der kolumbianischen Anden. Und erst jetzt, wo ich hier bin, merke ich, wie nötig sie war.

Key Take-Aways

  • Zu viel Alltag tut mir nicht gut: Er überflutet mich und meinen Kopf
  • Ich brauche regelmäßig eine Auszeit vom Alltag, um runterzukommen und durchzuatmen
  • Aktuell mache ich Pause in den friedlichen kolumbianischen Anden
  • Ich arbeite zwar, doch verbringe die restliche Zeit mit Ruhe, Einfachheit und Bergblick
  • Dabei merke ich, wie gut so eine Auszeit tut (und wie nötig sie mal wieder war)

Auszeit vom Alltag? Yes, please!

Zu viel Alltag tut mir nicht gut. Er überflutet mich mit Reizen, Eindrücken und allerhand Input von außen. Er füllt meinen Kopf mit unendlich vielen Gedanken. Er lässt mich mehr unterbewusst als bewusst funktionieren.

Alltag, Reize, Routinen …

Ich bin ziemlich sensibel. Hochsensibel gar, munkelt man. Obwohl ich das Stadtleben in gewisser Weise liebe, so ist es auch anstrengend für mich. Lärm, Gerüche, visuelle Eindrücke: Ich nehme alles in geballter Ladung wahr. Dinge, die mein Freund nicht bemerkt, sind für mich quasi unübersehbar. Und nein, das ist nicht nur in der Stadt so, sondern auch in anderen Settings. Doch es gilt stets: Je mehr Reize meine Umgebung mir entgegenstreckt, desto anstrengender ist es für mein Nervensystem. Und so staut sich – langsam, aber sicher – immer mehr Stress in mir an.

Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass ich unbewusster und unbewusster werde, je länger ich im Alltag verbringe. Und da ist es ganz egal, ob dieser nun in der Stadt oder woanders stattfindet. Ich gehe meinen Routinen nach, funktioniere und lebe das gewöhnliche Leben aus Arbeit, Haushalt, Freizeit (ja, auch ich als digitale Nomadin).

Ich in einer Straße in Medellín
Ich mag das Stadtleben und meinen Alltag als digitale Nomadin ... und trotzdem brauche ich manchmal eine Pause davon.

… und mein Kopf wird voller und voller

Parallel dazu füllt sich mein Kopf: mit Eindrücken, Gedanken und Fragen. Sie stauen sich an. Denn was ausbleibt, ist die Zeit und die Ruhe, all diese Dinge zu verarbeiten. Oder … vielleicht vergesse ich auch einfach, mir ausreichend Pausen dafür zu nehmen.

Pausen, in denen sich mein Kopf all den Gedanken widmen kann, die jüngst bei im eingezogen sind. Pausen, in denen mein Körper zur Ruhe kommt. Pausen, in denen sich der Input von außen auf ein Minimum beschränkt. In denen ich besonders achtsam bin. Pausen, in denen ich aus meinen alltäglichen Routinen und Gewohnheiten gerissen werde. Pausen, in denen ich Zeit für mich habe. Pausen, in denen ich die Möglichkeit habe, durchzuatmen und mich wieder zu erden.

Auszeit vom Alltag: In den kolumbianischen Anden

Man könnte auch sagen: Manchmal brauche ich einen Reset.

Keine Stadt, keinen Trubel, keinen gewöhnlichen Alltag, keine Ablenkung, keinen Lärm, kein unnötiges Tralala. Stattdessen: Einfach nur eine Auszeit vom Alltag in einem friedlichen Setting. Zen-Style. Und siehe da, genau die habe ich gerade

Ich lebe seit zwei Wochen in einer kleinen Community – mitten in den grünen Bergen der kolumbianischen Anden. Großer Garten, 5 Häuschen, 5 kleinere Studios. Dazu Bergblick, Hühnchen, Hasen, Katzen, Glühwürmchen. Wenn ich es mit einem Wort beschreiben müsste, dann wäre es: peaceful.

Blick auf die kolumbianischen Anden, der perfekte Ort für eine Auszeit vom Alltag: Pflanzen und Blumen im Vordergrund, im Hintergrund Berge und Wolken dazwischen
Die kolumbianischen Anden: Der perfekte Ort für eine Auszeit vom Alltag

Kaffee schlürfen, Natur beobachten, Gedanken niederschreiben

Den frühen Morgen verbringe ich auf meiner Terrasse: mit frisch gebrühtem Kaffee und angenehmer kühler Bergluft aber ohne Phone in der Hand. Neben mir schwirren Kolibris durch die Sträucher und schlürfen aus deren roten Blüten. In meinem Kopf passiert gar nicht mal so viel. Ich nehme einfach nur die wunderschöne Natur um mich herum wahr und genieße es, an meinem Gebräu zu nippen.

Auch am Abend sitze ich gerne hier. Mit Blick auf die untergehende Sonne, auf Blitze über den Bergen in der Ferne, auf Glühwürmchen, die munter glühen (oder eifrig von kleinen, verspielten Katzen gejagt werden). Ich nehme mir Zeit, Gedanken niederzuschreiben und meine Lektüre zu lesen.

Gleichzeitig arbeite ich (und das ist okay)

Und dazwischen? Da arbeite ich. Ja, richtig gelesen: Dazwischen arbeite ich. Und das ist auch okay. Denn: Eine Auszeit muss für mich nicht immer bedeuten, gar nichts zu machen. Das friedliche Setting hier ermöglicht mir, tagsüber zu werkeln (mit besonders viel Ruhe und Fokus) und den Rest des Tages trotzdem abzuschalten. Runterzukommen. Zumal ich gerade viel Arbeitszeit damit verbringe, an meinen eigenen Projekten zu feilen. Und weißt du was? Das fühlt sich gut und stimmig an. Also, why not?

Das Leben hier ist simpel

Ja, das Leben hier ist irgendwie simpel. Und genau das tut gerade richtig gut.

Ich kann angestaute Gedanken kommen und gehen lassen und habe das Gefühl, meinen Kopf so richtig schön freizubekommen. Dabei merke ich glatt, wie wichtig das mal wieder war. In meinem Hirn, so scheint mir, musste mal wieder durchgewischt werden. Oder eher: durchgepustet.

Es fühlt sich nach „leichter werden“ an

Hier zu sein – diese Auszeit zu haben – fühlt sich nach „leichter werden“ an. Nach Balsam für die Seele. Nach: wieder voll und ganz zu mir kommen.

Vielleicht, denke ich, brauche ich solche Auszeiten ein bisschen regelmäßiger.

Infobox: Meine Auszeit in den kolumbianischen Anden

Wo ich meine Auszeit gerade verbringe

👉 Im Aldea Sabatinga: Eine Community und ein Coliving in der Nähe von Manizales in Kolumbien, mitten im Kaffeeanbaugebiet und den kolumbianischen Anden.

Was mir hier gerade besonders gut tut:

🌿 Die wunderschöne und friedliche Natur

🌿 Das simple Leben, das ich hier führe

🌿 Das Ausbleiben von Ablenkung und zu vielen Reizen

🌿 Das frühe Aufstehen und frühe Schlafengehen (quasi mit der Sonne)

Meine 5 kleinen „Regeln“ während meiner Auszeit:

☀️ Bewusst essen (ohne Handy und ohne irgendwas anzusehen)

☀️ Kein Handy am Morgen und am Abend (auch dazwischen nur wenig)

☀️ Abends immer Zeit nehmen, um Gedanken niederzuschreiben

☀️ Nur lesen, keine Filme und Serien schauen

☀️ Mich an meine klar definierten Arbeitszeiten halten

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