Morgenroutine – der perfekte Start in den Tag

Morgenroutine – der perfekte Start in den Tag

Liebe Leute, seit einiger Zeit habe ich eine Morgenroutine. Früher wäre das unmöglich gewesen. Ich war ein Morgenmuffel par excellence! Aufstehen fand ich einfach lästig. Während der Ferien und am Wochenende, als ich noch zur Schule ging, habe ich geschlafen, bis meine Mutter mich für’s Mittagessen aus dem Bett rief. Während meiner Studienzeit hat sich das Ganze dann aber über viele Jahre hinweg langsam aber stetig geändert.

Vom Morgenmuffel zur Gerne-Frühaufsteherin

Mittlerweile stehe ich super gerne früh auf. Wenn es noch ruhig ist auf den Straßen, wenn es hell wird, wenn die Vögel zwitschern. Einfach schön! Früher bin ich immer bis spät in die Nacht aufgeblieben, heute gehe ich zu humanen Zeiten ins Bett. Ich habe einen relativ gleichmäßigen Rhythmus und fühle mich damit richtig gut. Da reichen dann die sieben bis acht Stunden Schlaf bestens aus.

Zu meinem gleichmäßigen Schlafrhythmus, zum erholsamen Schlaf und zum gut aufstehen können (wenn der Wecker klingelt und ohne noch zehn Mal zu snoozen) hat auch meine Morgenroutine sehr beigetragen.

Was ist eine Morgenroutine überhaupt?

Was eine Morgenroutine ist, ist eigentlich ziemlich logisch: eine Routine, die du (bestenfalls) jeden Morgen durchziehst. Durch sie startest du fit, ausgeglichen und munter in den Tag. Und nein, sie besteht nicht nur aus Aufstehen, mit schlaftrunkenen Augen Kaffee schlürfen und Zähne putzen. Auch wenn das natürlich streng genommen auch eine Routine wäre.

Eine wirkungsvolle Morgenroutine soll munter machen und positive Energie geben. Es gibt viele gängige Bestandteile einer solchen Routine (z.B. Yoga, Tee trinken oder Tagebuch schreiben), doch im Grund kann man sie sich ganz nach den eigenen Bedürfnissen zusammenstellen.

Sie sollte rund 60 Minuten oder länger dauern. Dabei sollte man natürlich nicht unter Stress oder Zeitdruck sein, sondern sich die Zeit ganz bewusst und ohne Hektik nehmen. Außerdem besteht die Morgenroutine aus diversen Teilen, jeder so 10-20 Minuten lange. Auch hier aber gilt natürlich: ganz nach eigenem Gusto.

Meine Morgenroutine

Meine Morgenroutine dauert in etwa eine Stunde, jeder Bestandteil nimmt rund zehn Minuten in Anspruch und das Ganze folgt dann diesem Plan:

  1. Aufstehen, Fenster aufmachen, frische Luft einatmen, Zähne putzen, Bett machen
  2. Ganz in Ruhe zwei Gläser Wasser trinken
  3. Kurzes Yoga Workout
  4. Meditieren
  5. In mein Dankbarkeits- und Achtsamkeitsbüchlein schreiben
  6. Ein paar Seiten lesen (z.B. aus einem schönen Buch)

Das meiste an meiner Routine ist recht selbsterklärend. Die ersten Schritte helfen mir aufzuwachen, mich zu erden und fit zu werden. Was so ein bisschen bewusst frische Luft einatmen und in Ruhe zwei Gläser Wasser trinken alles bewirken kann Wahnsinn, ich sag’s euch! Das anschließende Yoga gibt mir Energie, die Meditation Ausgeglichenheit und positive Gefühle.

Mein Dankbarkeits- und Achtsamkeitsbüchlein (Schritt 5) kann ich mir auch nicht mehr wegdenken. Hier trage ich jeden Morgen folgende Dinge ein: 1. drei Dinge, für die ich dankbar bin (und das kann alles sein – vom Vogelgezwitscher über bestimmte Personen bis hin zu Dingen an mir, für die ich dankbar bin) und außerdem: 2. was ich am anstehenden Tag für ein Mensch sein möchte (eine gute Mitbewohnerin, ein hilfsbereiter Mensch,…) und 3. Was ich an dem Tag schaffen will (Zimmer putzen, eine wichtige Unterhaltung führen, ein To Do auf der Arbeit abschließen, mir Zeit für mich nehmen, …). Das Ganze fördert schlichtweg das Gefühl von Dankbarkeit, sortiert meine Gedanken und gibt mir einen Antrieb und Ansporn für den Tag.

Das Lesen ist für mich ein schöner und runder Abschluss des Ganzen. Da lese ich dann beispielsweise gerne inspirierende Kurzgeschichten, die mich motivieren und mir Anreize geben. Achja: gerade, wenn es kalt ist, schlürfe ich dazu immer noch gerne ein bisschen frischen Ingwertee (sehr belebend!).

Und falls sich wer fragt, was eigentlich mit dem Frühstück und dem Kaffee ist: Ich habe so früh morgens einfach keinen Hunger und bin früher nur träge durchs frühe Frühstück geworden. Deswegen esse ich erst später am Vormittag, wenn mein Magen auch wirklich knurrt. Dann brauche ich es nämlich und dann tut es mir auch richtig gut. Einen Kaffee schlürf ich schon etwas früher, aber erst nach der Morgenroutine.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Christine Hierer (@vonwenigerundmorgen) am

Wozu das Ganze?

Früher bin ich immer mehr als kurz vor knapp aufgestanden. Erst viele Male snoozen, dann auf den letzten Drücker aus dem Bett springen, hektisch anziehen, schnell Zähneputzen und raus aus dem Haus. Heute glaube ich: wer so in den Tag startet, wird auch grundsätzlich einen hektischern und unausgeglicheneren Tag und Gefühlstatus haben, als jemand, der sanft und mit einer wohltuenden Routine in den Tag startet. Zumindest kann ich das von mir definitiv behaupten.

Es ist wirklich krass, was so ein schöner Ablauf am Morgen bewirken kann. Mein Start in den Tag ist einfach total schön und gibt mir richtig viel Positivität und Energie. Und mehr noch, der ganze Tag ist besser. Ich fühle mich grundsätzlich fitter, ausgeruhter, bewusster und ausgeglichener. Körperlich und geistig. Und wie bereits zu Beginn geschildert: mein Schlafrhythmus ist regelmäßig, ich komme wunderbar aus dem Bett (sogar ohne Snoozen und das ist auch gut so, denn laut Untersuchungen soll das gar nicht gut für den Körper und Geist sein) und mein Schlaf selbst ist auch tiefer und erholsamer als früher.

Und außer der Routine?

Meiner Erfahrung nach ist es sinnvoll sich auch nach der Morgenroutine noch genug Zeit einzuplanen, bevor man aus dem Haus, zur Arbeit oder sonst wo hin muss. Dadurch schenkt man sich einfach ein bisschen Zeit für sich selbst und kann noch andere Dinge machen oder erledigen, die man sonst, im normalen Alltag, eher nicht mehr gebacken bekommen würde.

Der Morgen bedeutet für mich mittlerweile meine Routine machen, meine Wanna do’s erledigen, mir Zeit für mich nehmen. Durch das frühe Aufstehen schenke ich mir wertvolle Zeit für mich alleine. Ruhige und angenehme Zeit, durch die es mir einfach besser geht. Den ganzen Tag über.

Mittlerweile haben auch viele Untersuchungen und Studien belegt, dass viel Zeit am Morgen, ein guter Start in den Tag und eine dauerhafte Morgenroutine entspannter, ausgeglichener und positiver macht. Es befreit von Stress und soll auch die Leistungsfähigkeit und Produktivität steigern. Wohl haben auch viel besonders erfolgreiche Menschen eine ausgeprägte Morgenroutine.

Morgenroutine und Zeit für dich? Ja bitte!

Wie es auch ist, ist kann nur von mir ganz persönlich reden und da muss ich einfach sagen: ein entspannter Morgen, inklusive Morgenroutine ist einfach Gold wert. Und da ich früher absoluter Morgenmuffel war, weiß ich, wovon ich rede. In diesem Sinne kann ich jedem einen solchen Start in den Tag nur wärmstens ans Herz legen. Es macht einfach glücklicher.

Artikel teilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert