Meditation Tipps für Anfänger und Anfängerinnen

Meditation Tipps für Anfänger und Anfängerinnen

Ich habe vor rund zwei Jahren angefangen zu meditieren und mich mit dem Thema Meditation auseinanderzusetzen. Wie es mir damals ging, geht es heute immer noch vielen: Man weiß gar nicht so recht, wie man anfangen soll. In diesem Blogbeitrag möchte ich deshalb nun einige Meditation Tipps für Anfänger und Anfängerinnen mit euch teilen.

1. Finde einen passenden Platz zum Meditieren

Suche dir einen schönen und festen Platz für das Meditieren. So festigt sich die Gewohnheit schneller. Schau zu, dass du dort ungestört bist und gut sitzen kannst (auf einem Stuhl oder auf dem Boden, ganz nach deinem Belieben). Stelle auch dein Handy, etc. auf lautlos, damit du nicht durch Anrufe oder Nachrichten abgelenkt wirst. Du kannst dir den Platz auch gemütlich einrichten, z.B. mit einer schönen Decke, Kerzen und Räucherstäbchen.

2. Übung macht den Meister

Meditieren lernen dauert. Wichtig ist vor allem, dass du am Ball bleibst und täglich übst. Fange ruhig mit kurzen Zeiten (5-10 Minuten) an und steigere dich langsam. Am besten meditierst du direkt am Morgen bzw. bindest es in deine Morgenroutine mit ein. Doch auch eine zweite Meditation am Abend ist empfehlenswert. So oder so: Nimm dir auf jeden Fall täglich die Zeit dafür und halte durch. Auch, wenn du mal nicht so motiviert bist. So bringt es dir nämlich am meisten.

3. Meditation Tipps für Anfänger *innen: Nutze Apps zur Hilfe

Es gibt mittlerweile viele tolle Apps mit denen du das Meditieren lernen kannst und die unterschiedlichste Kurse für dich bereit halten. Ganz nachdem, was du gerade brauchst. Ich habe beispielsweise mit der App Headspace angefangen zu lernen und benutze sie immer noch regelmäßig. Doch es gibt noch viele weitere gute Optionen. Die meisten bieten auch eine kostenlose Probierversion. So kannst du dich einfach mal durchtesten und schauen, welche dir gefällt.

4. Belese dich über das Meditieren

Es gibt viele tolle Bücher zum Thema Meditation. Über die Praxis, die Geschichte dazu, die Techniken, die positiven Effekte aber auch das Gedankengut und die Philosophie, die damit einhergeht. Die ein oder anderen davon zu lesen hilft, ein tiefgreifenderes Verständnis für Meditation zu bekommen. Ich kann beispielsweise die Bücher Mach mal Platz im Kopf, Zen in der Kunst des Bogenschießens oder Die Heilkraft buddhistischer Psychologie empfehlen. In einem weiteren Blogartikel von mir findest du außerdem die Antworten auf die gängigsten Fragen rund ums Meditieren.

5. Starte einfach, z.B. mit der Atemmeditation

Es gibt viele unterschiedliche Arten der Meditation und viele unterschiedliche Techniken. Um dich ans Meditieren zu gewöhnen, empfiehlt es sich, einfach und simpel zu starten. Beispielsweise mit der Atemmeditation, die eine Art der Konzentrationsmeditation ist. Dabei konzentrierst du dich, wie der Name schon sagt, auf deine Atmung. Die Atemmeditation gehört zur absoluten Grundlage im Bereich Meditation.

Atemmeditation

6. Gedanken sind voll okay

Es gibt da dieses große Missverständnis, dass viele Menschen in der westlichen Welt denken, beim Meditieren darf man nicht denken bzw. keine Gedanken haben. Das stimmt so nämlich nicht. Gedanken kommen und gehen, das ist nun einmal so. Doch das ist auch, worum es geht: Sie kommen und wieder gehen zu lassen. Sie anzunehmen und zu beobachten, dann aber vorbeiziehen zu lassen und ihnen eben nicht hinterherzueilen und darin zu verstricken, wie wir es im Alltag gerne tun. Bildlich wird dieser Prozess oft mit Wolken am blauen Himmel verdeutlicht, wobei dir Wolken unsere Gedanken sind. Wir betrachten sie wertfrei, lenken unsere Konzentration wieder auf unsere Atmung und lassen sie einfach vorüberziehen.

7. Meditation Tipps für Anfänger *innen: Mach’s dir bequem!

Bei Meditation denkst du an einen grazilen Yogi, der total entspannt im Lotussitz hockt? Ein klassisches Bild, doch absolut kein Muss. Wichtig ist, dass du dich beim Meditieren wohl fühlst und auch dein Körper zur Ruhe kommt. Wenn du nach 5 Minuten unruhig wirst, weil dein Bein, eingezwängt im Lotussitz, anfängt einzuschlafen, ist keinem geholfen. Setze dich einfach so hin wie es für dich passt: Schneidersitz, halber Lotussitz, ganz normal auf einem Stuhl oder du legst dich hin. Am wichtigsten ist wirklich, dass du dich wohl dabei fühlst und entspannen kannst.

8. Mach dir Musik an, wenn du möchtest

Viele mögen beim Meditieren absolute Ruhe, manche mögen es aber auch, wenn im Hintergrund entspannende Musik läuft. Hier gilt: Es gibt kein Richtig oder Falsch. Probiere einfach aus, was für dich am angenehmsten ist und gerade passt. Ich mag zum Beispiel beides gerne und meditiere mal mit und mal ohne Musik.

9. Stress dich nicht

Mal klappt es richtig gut mit dem Meditieren, mal ist der Kopf total voll und man lässt sich immer wieder ablenken. Das ist völlig normal. Auch, wenn man schon längere Zeit meditiert. Lass dich davon bitte nicht stressen, ärgern oder einschüchtern. Nimm es einfach, wie es gerade ist. Versuche locker und entspannt zu bleiben und übe einfach weiter.

10. Sei dankbar

Dankbarkeit ist super wichtig. Deshalb lohnt es sich, sie auch in unsere Meditation einzubinden. Wie das geht, ist ganz einfach: Verweile am Ende der Meditation noch kurz ein deiner Haltung und sein einfach dankbar. Dankbar für Meditation, dankbar für die Zeit, die du dir gerade genommen hast, dankbar für dich selbst und dass du dich im Meditieren schulst.

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